Renaturierung Steinmühlrampe

Renaturierung Steinmühlrampe

Die Steinmühlrampe, auch Fasanrampe genannt, ist Teil der Trattnachregulierung und energetisch ungenutzt. Die Wasserspiegeldifferenz zwischen dem Ober- und dem Unterwasser beträgt ca. 1,45 m. Die Rampe ist als Blocksteinrampe ausgeführt und hat inklusive Tosbecken eine Länge von ca. 31 m. Es lösen sich bereits einzelne Steine aus dem Rampenverbund.

Um die Rampe Organismen passierbar zu machen, wurde ein Umgehungsgerinne im rechten Vorland geplant, welches bis zu einer Abflussmenge von 3,0 m³/s dotiert wird. Größere Wassermengen fließen wie bisher im regulierten Trattnachgerinne ab. Das Umgehungsgerinne weist eine Länge von rund 280 m auf und wurde mit Kolk-Furt-Abfolgen hergestellt. Auf Grund großzügiger Platzverhältnisse konnte auf harte Ufersicherungen in weiten Teilen verzichtet werden. Die Dotation erfolgt mit einem automatisch gesteuerten Schütz, welches entsprechend dem ständig gemessenen Wasserstand in der Trattnach die Regelung (Schließen und Öffnen) vornimmt.

Die Niederwassermengen liegen bei Q330 = 0,38 m³/s, das Mittelwasser MQ = 1,49 m³/s.

Die charakteristischen Hochwasserabflüsse liegen bei HQ30 = 102,00 m3/s und HQ100 = 126,00 m³/s.

Die Fotos wurden Bau begleitend (2022-2023) und in den darauf folgenden Jahren gemacht.